Für Investoren, Verbände und Kassen
Die Versorgungslücke hat eine digitale Antwort.
Freiberufliche Hebammen tragen die außerklinische Versorgung. Sie verlassen den Beruf nicht wegen der Arbeit mit den Frauen, sondern wegen der Rahmenbedingungen. JUNO setzt genau dort an: als digitaler Begleiter, der unbezahlte Arbeit reduziert und Hebammen mit ihren Klientinnen verbindet.
Ein kleiner, erreichbarer Hebel mit großem Markt dahinter
18.687
freiberufliche Vertragshebammen in Deutschland[6]
677.117
Geburten pro Jahr (2024)[6]
20 bis 40
betreute Mütter je Hebamme, die sie mit auf die Plattform bringt[6]
Der Hebammenmarkt wird digital oft unterschätzt. Viele Lösungen richten sich direkt an Schwangere oder Kliniken und übersehen dabei die Rolle der freiberuflichen Hebamme als kontinuierliche Begleiterin. Dabei liegt genau hier ein großer Hebel: Wenn digitale Werkzeuge zuerst den Arbeitsalltag von Hebammen verbessern, können sie darüber auch viele Frauen erreichen, und zwar über eine bestehende, vertrauensvolle Beziehung statt über teure Einzelakquise.
Die Problemlage ist über 13 Jahre dokumentiert
Von 2012 bis 2025 zeigen alle Befragungen dieselben Belastungen: chronische, ungelöste Probleme. Die software-adressierbaren Felder:
| Rang | Problemfeld | Evidenz | JUNO |
|---|---|---|---|
| #1 | Vergütung & wirtschaftliche Prekarität | 68 % größter Belastungsfaktor[1] | indirekt über bessere Netto-Ökonomie |
| #2 | Bürokratie: Abrechnung, Dokumentation, Nachweise | 67 % Ausstiegsgrund Nr. 1[2] | Kernfeld von JUNO |
| #5 | Unbezahlte Arbeit: Fahrzeit, Deckel, Verwaltung | nur 53 % der Arbeitszeit bei der Frau[3] | Kernfeld von JUNO |
| #7 | Fehlende Vertretungsmöglichkeiten | für 65 % schwer bis unmöglich[3] | Netzwerkeffekt-Potenzial |
| #9 | Rechtsunsichere Kommunikation (WhatsApp) | flächendeckend, rechtlich unhaltbar[5] | offene Lücke im Markt |
Die Lücke im Markt
Abrechnungstools, Consumer-Apps und Vermittlungsplattformen existieren, aber als drei getrennte Welten. Niemand verbindet den Praxisalltag der Hebamme mit ihren Klientinnen: rechtskonforme Kommunikation, Termin-Selbstbuchung, Tourenökonomie und Vertretungsübergabe in einem modernen Produkt bietet heute kein Anbieter.
Warum jetzt
Der Markt galt lange als zu klein für gute Software. Moderne KI ändert die Ökonomie: Ein kleines Team kann heute bauen, was früher Konzernbudgets brauchte. Und Sprachmodelle sind reif genug, um die Dokumentationslast real zu übernehmen. 75 % der Hebammen wünschen sich digitale Werkzeuge, 87 % sehen Digitalisierungsvorteile bei der Dokumentation.[1]
Das Team
Drei Gründer:innen der CODE University Berlin, mit einer praktizierenden Hebamme als Domain-Expertin im Kern des Teams. JUNO wird mit dem Berufsstand gebaut, nicht nur für ihn.
Jannik Fuchs
Produkt & Strategie
CODE University Berlin
Can Kocyigit
Technologie
CODE University Berlin
Daniel Kang
Research & Finanzen
CODE University Berlin
Elena Fischer
Praktizierende Hebamme
Design-Partnerin des Teams
Setzen Sie ein Zeichen für die Hebammenversorgung
Mit einer unverbindlichen Absichtserklärung dokumentieren Sie das Interesse Ihrer Organisation an einer Zusammenarbeit und stärken den Fall für eine moderne digitale Infrastruktur der außerklinischen Versorgung.